Neue alte Weisen
Das CrossNova-Ensemble spürt mit neuen, eigens für ihren Klangkörper komponierten Piecen zeitgenössischen Verbindungen zwischen Kunst- und Volksmusik nach. Gleichzeitig vermitteln auch die vorliegenden Bearbeitungen von Haydns “Rondo all´Ongarese“ und Bartoks Rumänischen Tänzen welch lange Tradition das “Recyceln“ folkloristischer Elemente in der abendländischen Kultur besitzt.
| Sabine Nova | Violine |
| Hubert Kerschbaumer » | Klarinette |
| Leonard Eröd » | Fagott |
| Rainer Nova | Klavier |
Programm
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Joseph Haydn ♫
(1732-1809)
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Rondo aus dem Trio G-Dur Hob.XV/25
“all´Ongarese“
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Gernot Wolfgang (*1957)
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“Looking East“ (2000)
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Béla Bártok ♫
(1981-1945)
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Rumänische Volkstänze
1.Allegro moderato
2.Allegro
3.Andante
4.Molto moderato
5.Allegro – 6.Piú allegro
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Wladimir Pantchev
(*1948)
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Grammophon - “Wir gengan heut´ nach Nußdorf h´naus“ (2005)
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Rainer Nova
(*1979)
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“Hoamatland“ - Thema und Variationen(2006)
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Michael Radanovics
(*1958)
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“To-get-her“ (2006)
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Aram Kachaturian
(1903-1978)
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Trio für Violine, Klarinette und Klavier
1.Andante con dolore, con molto espressione
2.Allegro
3.Moderato
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Thomas Mandel
(*1965)
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Trahütt´n Extrem (2008)
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Friedrich Gulda ♫
(1930-2000)
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“Die schene Musi“
(Vocals – Leonard Eröd)
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Rainer Nova
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Eastern – Western war gestern (2008)
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♫ - Arrangements für Violine, Klarinette, Fagott und Klavier von Rainer Nova
In meiner Kindheit in Österreich hörte ich immer wieder Volksmusik aus unseren östlichen und südöstlichen Nachbarländern. “Looking East“ ist ein Tribut an diese frühen Einflüsse – unter Einbeziehung meiner musikalischen Vorlieben: die „E-Musik“ des 20.Jahrhunderts sowie den Jazz. Das Stück ist energetischer Natur und bietet Spielraum für Klarinette und Fagott in rhythmisch freieren Passagen, die auch dem Zuhörer Raum zum Atmen lassen.
Zur Bearbeitung des traditionellen Wienerliedes “Wir gengan heut´ nach Nußdorf h´naus“ inspirierten mich alte Schallplatten, die durch Kratzer und Verschmutzung teilweise unspielbar geworden sind. Die Nadel bleibt immer wieder an derselben Stelle hängen, die Musik kommt über einen bestimmten Punkt nicht hinaus. So verharrt sie im Niemandsland zwischen Erinnerung und Kontinuität.
Hoamatland -Thema und Variationen (2006)
Rainer Nova:
Ursprünglich war das Stück (Thema und Variation III) als Musik für eine Telefonwarteschleife konzipiert. Während das Thema die Melodie deutlich erkennbar läss, nur harmonisch erweitert, verarbeiten die Variationen Fragmente der Landeshymne zu eigenen Miniaturen.
To-get-her (2006)
Michael Radanovics:
Ein tirolerisch/salzburgisches Volkslied verschmolzen mit afrikanischen und arabischen Elementen – “Ahnungen“ aus verschiedenen Kulturen auf einen Nenner bringen (“together“); “Fein sein, bei´nander bleiben“ mit völkerverbindendem Hintergrund…
Trahütt´n Extrem (2008)
Thomas Mandel:
Die Polka als eine der Archetypen österreichischer Volksmusik, avanciertes musikalisches Material, ein – was so selten im Bereich der so genannten modernen Musik ist – hervorragendes Ensemble mit Humor, das sind die Ingredienzien für ein kurzes Stück musikalischen Cross-Over.
Die Kraft des 2/4 Taktes verbindet sich so mit dem typisch österreichischen „hoffnungslos aber nicht ernst“ zu augenzwinkernder Moderne.
Die schene Musi
stammt aus dem Zyklus “7 Golowin-Lieder“, die Friedrich Gulda in den späten 60er Jahren komponierte. Dabei verbindet er Elemente des traditionellen Wienerliedes mit jenen des Blues und Jazzwalzers. Albert Golowin war dabei Guldas Pseudonym als Sänger – „ein Blues-Sänger aus dem Geiste Ottakrings…“
Eastern – Western war gestern (2008)
Rainer Nova:
Ein musikalischer Cartoon: Mozart trifft Joplin.
