Unfassbares Österreich

ein musikalisches Kammerkabarett 
für Violine, Klarinette, Fagott, Klavier und 
Ludwig Müller

Video-Trailer zum Programm

Hörproben

Einblicke in das vielschichtige Seelenleben der Eingeborenen, neueste wissenschaftliche Forschungsergebnisse zur oberösterreichischen Schöpfungsgeschichte, Übersetzungen und Absonderheiten diverser Dialekte sowie viele Specialtipps für den korrekten Umgang mit hiesiger Menschen- Tier- und Pflanzenwelt...

Ludwig Müller – in unverkennbar sprachakrobatischer Meisterschaft – und das CrossNova-Ensemble –  mit "recycelter" und brandneuer Kammermusik – fischen ungeniert im Teich heimischer Traditionen und Klischees und ziehen dabei neue, bislang ungeahnte Kreaturen an Land.
Alsdann kollidieren und verschmelzen MundART, Folklore und Avantgarde in höchst unterhaltsamer Weise – quasi ein "Kab´reccio".

Ludwig Wolfgang Müller, geboren 1966 in Innsbruck, studierte Rechtswissenschaften und slawische Sprachen in Salzburg und Wien. Seit 1995 ist er als Kabarettist vorwiegend in Österreich, Südtirol und Süddeutschland unterwegs. 2008 wurde er mit dem renommierten “Salzburger Stier“ ausgezeichnet.
Sein erstes satirisches Sachbuch “Tang Fung – unbesiegbar in Ehe, Alltag und Beruf“ erschien 2006 ebenfalls wie sein neustes Werk, der Reiseführerkrimi “Unfassbares Österreich", im Verlag Ueberreuter.

"Kein Dialekt, kein Akzent scheint ihm fremd. Ludwig Müller ist ein Sprachjongleur. In der Manier eines Ringelnatz, Heinz Erhard, Robert Gernhardt kalauert sich der Wiener durch sein Programm. Herrlich absurd versteht es der Reimbastler glänzend mit seinem Publikum zu flirten."
(Hamburger Abendblatt)
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aus der Kritik von Klein&Kunst am 27.10.2009:

„Es woa ka wöd, es woa nixi ned. Und Gott sprach: ,Es werde Linz.’ Und es ward Linz...“ Hier handelt es sich um die Müllersche Interpretation der Schöpfungsgeschichte, die der Autor, Kabarettist und Salzburger Stier-Preisträger Ludwig Müller als Einstieg in das „Unfassbare Österreich“ präsentiert.

Müller konzentriert sich im ersten Teil des Abends auf die sprachlichen Eigenheiten und ausländischen Einflüsse im österreichischen Idiom, wie etwa im westlichen Österreich, wo die chinesischen Einflüsse sichtbar werden, wenn die Vorarlberger als Xi-Berger bezeichnet werden, oder die Ortsnamen Kitzbühl und Ötztal auf türkische Einflüsse schließen lassen. (...) Höhepunkt vor der Pause ist die traurige Lebensgeschichte des österreichisch-ungarischen Songwriters Zsolt Plagiat.

An dieser Stelle muss jetzt aber endlich auch vom grandiosen CrossNova Ensemble die Rede sein, die nicht nur als Begleitung von Ludwig Müller auftreten. Es wird auch ihnen auf der Bühne genügend Raum gegeben. (...) Es ist faszinierend zu sehen und zu hören, wie gut das Sprachspiel und der Wortwitz von Ludwig Müller, dieses Spielerische und Phantasievolle, zum musikalischen Spiel des CrossNova Ensembles passt. Die MusikerInnen stehen ihm keineswegs nach in Witz, Gewandtheit und Kreativität. Wenn er mit Worten spielt und mit Reimen erheitert, tun sie es mit Melodien und Arrangements, brechen Altbekanntes und arrangieren neu. Plötzlich klingt etwas Klassisches nach Swing, Funk oder Blues, und eine Wiener Heurigenmelodie mischt sich mit japanischen Klängen.

Ludwig Müller als Sprachakrobat zaubert wieder einmal allerlei Wortwitziges und Unterhaltsames aus seinem (Sprach)Hut. Das CrossNova Ensemble bereichert und begeistert durch Neubearbeitungen, kreative und überraschende Arrangements und Kompositionen. Ein Hör- und Seherlebnis zum Weiterempfehlen. „Unfassbares Österreich“ birgt einiges an Neuentdeckungen!

(Margot Fink)

 

 

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